Herbst auf dem Teller

Apfelbäume voll reifer Früchte, gehören für mich zum Herbst, wie der Frühnebel in den Tälern, die kühle Morgenluft und die samtwarmen Nachmittage. Ein besonderes Erlebnis ist die Apfelernte. In diesem Jahr waren die alten Apfelbäume brechend voll und die Zweige neigten sich bis zur Erde. Alles im Überfluss vorhanden. Dankbar bin ich für die Stunden in den Bäumen, in denen ich mich so nah am Wesentlichen fühlte. Verwurzelt.

Diese Gefühle setzen sich fort, wenn die Äpfel verarbeitet werden, es nach frisch Gebackenem riecht. Ein einfaches Rezept, das für mich ganz eng mit Herbst verbunden ist, ist das Apfelbrot. Am besten schmeckt es, bestrichen mit Butter und  einem heißen Kaffee. Wenn dazu noch der Holzofen brennt, dann ist es Herbst. Bei mir hat der Herbst begonnen und bei euch?

750 g Äpfel schälen und raspeln. Mit 200 g Zucker bedeckt etwa 3 Stunden stehen lassen. Dann 200 g Rosinen, 200 g gemahlene Mandeln, 500 g Mehl, 1 P. Backpulver, 2 EL Kakao, 1 TL Zimt, 1 Msp. gemahlene Nelken, 1-2 EL Rum hinzugeben. Alles vermengen und bei 180 Grad etwa 1 Stunde backen.

Guten Appetit!

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7 Gedanken zu “Herbst auf dem Teller

  1. Rückmeldung: Ausprobiert. SEHR LECKER, Freitag gebacken, heute schaue ich schon traurig auf die Reste (okay, ich habe geteilt). Trotzdem. Vielen Dank dafür, das werde ich bestimmt noch öfter machen.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 1 Person

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