Ein endloser Augenblick

Schritt für Schritt gehen wir durch die Zeit, einem unbekannten Ziel entgegen. Geliebte, vertraute Wege und holprige, neue. Immer wieder ein Blick zurück und nach vorn, dem entgegen, was da kommt. Im Gepäck die Hoffnung, sich nicht zu verlaufen. Im Gepäck das Vertrauen, die richtigen Abzweigungen zu nehmen. Im Gepäck das Schauen und Staunen aus Kinderaugen über die Endlosigkeit eines einzelnen Augenblicks. Ein endloser Augenblick … Ein endloser Augenblick weiterlesen

Es ist das Leben

Es gibt Texte, die liest man nicht nur einmal. Mal liest sie immer wieder, weil sie eigene Empfindungen so genau wiedergeben, dass man sich tief verbunden fühlt mit dem Menschen, der sie geschrieben hat. Ein Mensch, über seine Schreibmaschine gebeugt, reiht Worte aneinander und erschafft Gedankenwelten, die über viele Jahre seine Leser berühren. Vielleicht gibt es so etwas wie eine tiefe Wahrheit hinter den Dingen. … Es ist das Leben weiterlesen

Über die Freiheit

Freiheit – ein von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen kontovers diskutiertes Konstrukt und über Jahrhunderte von Philosophen und Denkern erforscht. Vielleicht ist es ein zutiefst menschliches Bedürfnis, sich damit auseinanderzusetzen. Freiheit von und Freiheit zu etwas. So verschieden die wissenschaftlichen Ansichten dazu sind, so unterschiedlich erlebt es jeder Einzelne. Verschiedene psychotherapeutische Schulen setzen sich mit der Notwendigkeit von Wurzeln und Flügeln auseinander, sprechen von individueller Bestimmung und … Über die Freiheit weiterlesen

Seht über mir …

  Den Alltag ausbalancieren, eine Gratwanderung. Abschüssige Hänge und Worte, die keiner hören möchte, Abzweigungen so herausfordernd, so verlockend. Und der Weg vorgezeichnet, immer drei Schritte voran. Ich komme ins Wanken, immer wieder. Den Blick auf den Horizont gerichtet bis es dunkel wird; mal die Arme weit ausgebreitet, mal die Hände an den Ohren – auch selbst nichts hören wollen. In sich gefangen anfangen zu … Seht über mir … weiterlesen

Wachstum des Lebens

Die Welt blüht, vor allem draußen und ein bisschen drinnen. Diese wunderbare Jahreszeit verwöhnt uns mit Farben, Düften und den ersten warmen Vorboten des Sommers. Laue Abende, Gewitternächte, Regentropfen im Morgenlicht.Ich pflücke nur wenig Blumen in dieser Jahreszeit, weil ich sie gerne wachsen sehe. Vielleicht auch etwas melancholisch dem Verwelken zusehe. Die schweren Blüten der Christrosen morgens von Regentropfen benetzt, voll entfaltet, den Kopf zur … Wachstum des Lebens weiterlesen